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- Auf dem Weg zur Klimaneutralität
Auftakt EAT
Informationen, Austausch und Workshops für Kantinen und Co.
EAT serviert zum Start frische Ideen für die Gemeinschaftsverpflegung
Mit vollem Haus, spannenden Impulsen und viel Motivation ist das Projekt „EAT – gemeinsam regional genießen“ offiziell gestartet. Fachleute aus Landwirtschaft, Handel, Gemeinschaftsverpflegung und Verwaltung kamen am Donnerstag, 27. Februar 2025, in der Jugendherberge Oldenburg zusammen, um sich über neue Wege für eine nachhaltige und genussvolle Ernährung auszutauschen.
Getragen wird „EAT“ vom Amt für Klimaschutz und Mobilität der Stadt Oldenburg, von den benachbarten Landkreisen Oldenburg und Wesermarsch sowie von den Institutionen Ernährungsrat Oldenburg und der Regionalwert AG Bremen & Weser-Ems. Die Auftaktveranstaltung dürfte dem Team weiteren Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.
Großes Interesse am Austausch mit Blick auf konkrete Lösungen
Im vollbesetzten Saal informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der Außer-Haus-Verpflegung darüber, wie sie von dem Projekt profitieren und ihr Angebot im Sinne einer gesunden, genussvollen und klimafreundlichen Ernährung weiterentwickeln können. Der Auftakt zeigte: Das Interesse daran, regionale, klimafreundliche und gesunde Speiseangebote weiterzuentwickeln, ist groß – jetzt sollen konkrete Lösungen folgen.
Als Veranstaltungsort wurde passenderweise die Jugendherberge Oldenburg gewählt: In der Einrichtung engagiert man sich nämlich sehr dafür, dass gesunde und nachhaltige Kost aus regionalen Zutaten auf den Teller kommt. In einer Talkrunde der Projektpartner brachten die beteiligten Landkreise ihr Interesse zum Ausdruck, innerhalb des Projektes durch den Aufbau von Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette einen Mehrwert für die Landwirtinnen und Landwirte in ihrer Region zu erzielen. Es bestand Einigkeit darin, dass der Ernährungsbildung eine große Bedeutung zukomme. Das Wissen sei der erste Schritt zu gesunder Ernährung.
Prof. Dr. Melanie Speck, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des vom Bundestag eingesetzten Bürgerrats „Ernährung im Wandel“, hob die Bedeutung der Gemeinschaftsverpflegung für die Bekämpfung von Ernährungsarmut, den sozialen Zusammenhalt und die Nachhaltigkeit hervor.
Ernährung, Tierwohl und Preise in Einklang bringen
Das Verbundprojekt wurde im Rahmen des Modellregionenwettbewerbs „Ernährungswende in der Region“ gegründet und wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Die Ernährungsregion umfasst die Stadt Oldenburg sowie die Landkreise Oldenburg und Wesermarsch. Ziel ist eine gesunde und klimafreundliche Ernährung mit hohem Tierwohl-Standard, fairen Arbeitsbedingungen und nicht zuletzt fairen Preisen. Dies soll gelingen durch die Beratung von Kantinen und Mensen in Bezug auf regionale und nachhaltige Angebote. Ein weiteres Ziel ist die Vernetzung von Landwirtschaft, Verpflegungseinrichtungen sowie Verbrauchenden. Das Ernährungsprojekt läuft insgesamt drei Jahre und endet am 30. September 2027.
Was leistet das Projekt EAT ganz konkret?
Während der dreijährigen Projektlaufzeit können beispielsweise Küchen der Außer-Haus-Verpflegung eine Vor-Ort-Beratung in Anspruch nehmen, um ihr Angebot nachhaltiger und regionaler auszurichten. Interessierte Verantwortliche der Kantinen und Mensen können die Ernährungsbildung stärker in ihre Gästekommunikation integrieren. Außerdem werden Partnerschaften entlang der Wertschöpfungskette gestärkt, um mehr regionale Produkte auf den Speiseplan zu bringen.
Beratung zur Außer-Haus-Verpflegung
Wer sich über das Beratungsangebot für Küchen der Außer-Haus-Verpflegung informieren möchte, kann sich an den Ernährungsrat Oldenburg wenden, telefonisch unter 0157 85942384 oder per E-Mail an info[at]ernaehrungsrat-oldenburg.de.
Mehr erfahren
Aktuelles und Informationen zu Klimaschutz-Projekten der Stadt Oldenburg sind auf den Seiten zum Klimaschutz » zu finden. Weitere Fragen zum städtischen Klimaschutz können gerne an das Amt für Klimaschutz und Mobilität gerichtet werden, per E-Mail an klima[at]stadt-oldenburg.de.
Zuletzt geändert am 28. Februar 2025