Oldenburg flaggt für den Frieden

Am Mittwoch, 8. Juli, hissen in allen Städten des internationalen Bündnisses der „Mayors for Peace“ die Bürgermeister an den Rathäusern die Flagge für den Frieden. Sie alle setzen auch in diesem Jahr wieder ein sichtbares Zeichen und appellieren an die Staaten der Welt, sich für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen stark zu machen. Mit dem jährlichen Flaggentag der „Mayors for Peace“ nehmen die Städte Bezug auf die Erklärung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag vom 8. Juli 1996. In ihr wird nicht nur die Ankündigung sondern auch die Androhung eines Einsatzes von Atomwaffen als völkerrechtswidrig bezeichnet.

 

Oldenburgs Mitgliedschaft bei der internationalen Organisation der Mayors for Peace besteht seit 1987 und geht auf die Initiative engagierter Bürger aus dem Oldenburger Friedensbündnis zurück. Gegründet haben sich die Mayors for Peace  im Jahr 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki. Derzeit engagieren sich 7.907 Städte in 164 Ländern in diesem Bündnis für Friedensarbeit und insbesondere für eine weltweite atomare Abrüstung.