Oldenburg. Bereits seit zehn Jahren besuchen die Schülerinnen und Schüler einer 6. Klasse der Schule Borchersweg im Rahmen der Kooperation „Museum-Kunst-Schule“ einmal pro Monat die städtischen Museen, um durch die Begegnung mit Kunstwerken verschiedene künstlerische Techniken kennenzulernen und sich kreativ auszuprobieren. Die Ergebnisse des zehnten Durchgangs sind ab sofort im Kulturzentrum PFL zu sehen. „Wir freuen uns, dass das Kulturamt und die Stadtbibliothek uns ihre Räumlichkeiten für diese Präsentation zu Verfügung stellen“, sagt Sandrine Teuber aus dem Team Bildung und Vermittlung der städtischen Museen. In den vergangenen Jahren fand die Schülerausstellung im Horst-Janssen-Museum statt, was momentan aufgrund der angrenzenden Baustelle nicht möglich ist.
Die Schule Borchersweg ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung und das Kooperationsprojekt „Museum-Kunst-Schule“ ermöglicht außerschulisches Lernen und die Stadt Oldenburg mit anderen Augen zu erkunden. Davon wurde angesichts dessen, dass das Horst-Janssen-Museum zwischenzeitlich geschlossen hatte und das Stadtmuseum momentan nicht zur Verfügung steht, kräftig Gebrauch gemacht: „Wir haben neben dem Horst-Janssen-Museum auch die Artothek, die Stadtbibliothek und verschiedene Orte der Innenstadt besucht und diese Besuche kreativ verarbeitet“, schildert die Kunstvermittlerin Heike Seiferth, die zusammen mit der Künstlerin Teréz Fóthy, der Förderschullehrerin Doris Palluth, der Pädagogischen Fachkraft Meike Suren und dem Schulbegleiter Michael Glaß die Exkursionen begleitet hat. „Die langjährige Kooperation ‚Museum-Kunst-Schule‘ ist eine große Chance für unsere Schülerinnen und Schüler, sich sowohl künstlerisch als auch persönlich zu entwickeln. Das zeigt sich auch in der Qualität der künstlerischen Arbeiten“, sagt Carsten Perkuhn, Konrektor der Schule Borchersweg. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, hat noch bis zum 20. August Gelegenheit, die Schülerarbeiten im Kulturzentrum PFL zu besichtigen.