Aufbruchstimmung beim Verschenkmarkt

Stadt hat neue Räumlichkeiten an der Taastruper Straße gemietet

Die Zukunft des Verschenkmarktes ist vorerst gesichert: Die ehrenamtlich betriebene Einrichtung, in der man gebrauchsfähige Dinge des täglichen Lebens abgeben oder sich schenken lassen kann, ist ab sofort in den ehemaligen Räumen der DEKRA an der Taastruper Straße 4/Ecke Donnerschweer Straße zu finden. Die Stadtverwaltung und die Verschenkmarkt-Aktiven stellten die neue zentrale Anlaufstelle am Donnerstag, 20. Dezember 2018, vor. „Ich bin sehr froh, dass die Suche nach einem Ersatz-Standort von Erfolg gekrönt ist. Es ist wichtig, dass diese wertvolle Einrichtung Bestand hat. Der neue Standort bietet viel Potential“, freut sich Stadtbaurätin Gabriele Nießen.    

Mehr Platz und Komfort
Im neuen Domizil verfügt der Verschenkmarkt über rund 250 Quadratmeter Fläche für den Kundenbetrieb in der früheren DEKRA-Prüfhalle sowie über circa 80 Quadratmeter an beheizbaren Räumlichkeiten für die vorbereitende Arbeit und den Aufenthalt der ehrenamtlich aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Untergeschoss des Gebäudes, die durch sanitäre Anlagen und eine kleine Küche ergänzt werden. Der Mietvertrag für das Objekt läuft zunächst bis längstens März 2022, eine weitere Verlängerung ist gegebenenfalls möglich.

Freude über neuen Standort
„Die Unsicherheit, ob wir ein neues Quartier finden würden, war groß. Aber jetzt fangen wir wieder an und machen weiter: Die Halle ist groß, hell und sauber, bei allen herrscht Aufbruchstimmung!“, sagt Jan Bakker, stellvertretender Sprecher des Verschenkmarkt-Teams.

Betrieben wird der Verschenkmarkt als ein Projekt der Agenda 21-Gruppe „Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bei Konsumgütern“. Der Verschenkmarkt war von 2004 bis September dieses Jahres in einer 300 Quadratmeter großen Halle auf dem Gelände der Firma Maco an der Rheinstraße untergebracht. Wegen der baulichen Entwicklung im Bereich Stadthafen Süd konnte dort der Mietvertrag nicht verlängert werden. In der Zwischenzeit waren Inventar und noch verbliebene Waren auf dem Fliegerhorst eingelagert.

Über den Verschenkmarkt
Etwa 500 Besucherinnen und Besucher haben in der Vergangenheit pro Woche den Verschenkmarkt genutzt. Und so funktioniert der Service: Vieles, was ausgemustert wird und weg soll, können andere Menschen noch gut gebrauchen. Hierbei kann es sich um Hausrat jeglicher Art, Küchengegenstände, Spielsachen, Kleidung, kleine Möbel (zum Beispiel ein Stuhl oder ein kleiner Beistelltisch), technische Geräte, Werkzeuge, Bücher und vieles mehr handeln. Diese Waren können beim Verschenkmarkt angeliefert werden. Das Personal nimmt die Lieferung entgegen und räumt sie ein. Als Faustregel gilt: Der Gegenstand muss in einen Pkw-Kofferraum passen. Nicht angenommen werden Möbel, große Haushaltsgeräte, Schadstoffe, Gefahrgüter, Tiere und Lebensmittel.

Öffnungszeiten und weitere Informationen
Geöffnet ist der Verschenkmarkt an vier Tagen in der Woche, jeweils für zwei Stunden: montags und sonnabends von 12 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr. Die Annahme von Waren beginnt jeweils bereits eine halbe Stunde vor der regulären Öffnung.

Weitere Informationen zum Verschenkmarkt gibt es hier »