Neuer Stadtteil gewinnt an Gestalt

Wichtige Etappenziele im Jahr 2018 erreicht

Seit 2015 wird der neue Stadtteil Fliegerhorst sorgfältig und unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger geplant. Im Jahr 2018 sind wichtige Etappenziele zur Entwicklung des zukünftigen Stadtteils erreicht worden,  in dem einmal bis zu 3.000 Menschen leben werden.

Hier ein Überblick über wichtige Ereignisse auf dem Fliegerhorst im Jahr 2018:

1. Januar 2018
Start des Projekts „Energetisches Nachbarschaftsquartier“ (ENaQ). Das Projekt ist Teil des Smart City Quartiers, das auf einem vier Hektar großen Teilbereich des Fliegerhorsts entsteht. Den Anfang macht das ENaQ-Projekt mit der Planung einer innovativen und klimafreundlichen Energieversorgung des Quartiers.

30. Januar 2018
Bürgerversammlung zum Smart City Quartier. Der Bebauungsplan für das Smart City Quartier (N-777 F) wird auf einer Bürgerversammlung vorgestellt. Ungefähr 120 Bürgerinnen und Bürger besuchen die Veranstaltung.

Juni 2018
Auf dem ersten Bauabschnitt am Mittelweg wird mit der Erschließung begonnen. Die 2,4 Hektar große Fläche wurde zunächst von Kampfmitteln befreit und kann nun gefahrlos entwickelt werden.

1. Juli 2018
Der von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann neu eingerichtete Fachdienst „Projekt Fliegerhorst“ nimmt seine Arbeit auf. In den Büroräumen auf dem Gelände laufen bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alle Fäden zusammen. Geleitet wird der Fachdienst von Axel Müller.

24. August 2018
Mit einem Rundgang auf dem Fliegerhorst und einem sich anschließendem Grillen bedankt sich Oberbürgermeister Jürgen Krogmann bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Ideen und Anregungen, im Rahmen des Beteiligungsprozesses zur Entwicklung des Stadtteils, eingebracht hatten.

22. September 2018
Erfolgreich sprengt das THW auf dem Fliegerhorst den 43 Meter hohen Funkturm und ein nebenstehendes Gebäude. Der Weg ist frei für die bauliche Entwicklung des Geländes.

19. Oktober 2018
Die Oberbürgermeisterkonferenz des Niedersächsischen Städtetages  trifft sich im ehemaligen Offizierskasino auf dem Fliegerhorst. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann informiert über die Ausbaupläne des Geländes, das eine der größten Konversionsflächen in Niedersachsen ist.

Herbst 2018 – Renaturierung Ofenerdieker Bäke
In dem Bereich Mittelweg/Kleiner Bürgerbusch beginnen die Renaturierung der verrohrten Ofenerdieker Bäke und der Bau von zwei Wasserrückhaltebecken. Die dort angrenzende Grünfläche wird als Naherholungsort neu gestaltet. Die Renaturierung der Ofenerdieker Bäke verbessert die Abwassersituation im Bereich Alexanderhaus.

3. Dezember 2018
Start des Bewerbungsverfahrens für den ersten Bauabschnitt am Mittelweg. Dort entstehen auf 2,4 Hektar circa 84 der insgesamt rund 950 auf dem Fliegerhorst geplanten Wohneinheiten. Neben Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften werden hier zudem Reihen- und Mehrfamilienhäuser realisiert.

17. Dezember 2018
Der Rat der Stadt trifft weitere wichtige Entscheidungen zur zukünftigen Entwicklung des Fliegerhorstgeländes. Damit ist der Weg frei für die Entwicklung des größten Teils des Geländes, die meisten Wohnungen entstehen  auf den Flächen westlich der Alexanderstraße und nördlich des Brookwegs (N-777 E). Mit der Erschließung kann 2019 begonnen werden. Dieses Gebiet ist mit 28 Hektar der größte auf dem Fliegerhorst zu erschließende Bereich. Hier werden Wohngebäude, Grünflächen, Gemeinbedarfseinrichtungen sowie Dienstleistungs- und Gewerberäume entstehen. Die Erschließung wird über drei Bauabschnitte in einem Zeitraum von drei Jahren erfolgen.

Weitere Wohneinheiten werden auf dem Gebiet der „Smart City“ (N-777 F) entstehen. 2019 erfolgt dort die Kampfmittelsondierung. Baubeginn ist voraussichtlich 2020. Auf diesem vier Hektar großen Teilgebiet entsteht ein smartes und klimafreundliches Wohnquartier. Die Entwicklung des Quartiers basiert maßgeblich auf zwei, der mit den Bürgerinnen und Bürgern während des Beteiligungsverfahrens erarbeiteten, Leitsätzen: „Resilienz und Nachhaltigkeit“ sowie „Experimentelle Räume“. Hier werden etwa 110 Wohneinheiten entstehen.