Stadt prüft mehrere Möglichkeiten zur Unterstützung

Oberbürgermeister Krogmann will Kulturschaffenden helfen

Um die finanziellen Auswirkungen der Coronakrise für Kulturschaffende abzumildern, prüft die Stadt Oldenburg mehrere Hilfsangebote. Für Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ergibt sich aus der aktuellen Situation eine klare Verpflichtung zu helfen: „Schließlich sind zahlreiche kulturelle Einrichtungen gerade durch behördliche Anordnungen geschlossen worden, deshalb müssen wir uns auch um die wirtschaftlichen Folgen kümmern.“ Allerdings werde die Entwicklung von konkreten Hilfsmaßnahmen Zeit brauchen.

„Die Verwaltung registriert die Sorgen und Nöte der Kultur sehr genau. Wir diskutieren bereits, welche Optionen und Instrumente wir haben, um die Situation für die Betroffenen zu entschärfen“, so Krogmann am 18. März 2020.

Das betrifft nicht nur finanzielle, sondern auch kreative Aspekte. Diese Bemühungen sind von außen noch nicht immer zu erkennen, das Kulturbüro ist aber in einem ständigen Austausch mit den Kulturschaffenden.

Geprüft werde deshalb vom Kulturbüro, ob ohnehin geplante Aufträge vorgezogen werden können. Auch die Möglichkeiten des städtischen Haushaltes werden ausgelotet, immerhin bekommen viele Einrichtungen feste Zuschüsse und haben insofern eine gewisse Basisversorgung.

Hilfsangebote

„Die Coronakrise war bislang vor allem durch die Umsetzung von ordnungspolitischen Entscheidungen geprägt, jetzt kommt es darauf an, die finanziellen Folgen der Krise abzumildern. Ich bin zuversichtlich, dass wir unserer Kultur- und Kreativszene gute Hilfsangebote machen können“, sagt Krogmann.

Außerdem arbeitet  die Verwaltung an Maßnahmen, die den Betrieben helfen. Ziel ist es, in den kommenden Tagen auch dazu erste Vorschläge zu erarbeiten.

Gemeinsam mit den Hilfen von Bund und Land leisten die Kommunen damit einen wichtigen Beitrag, die aktuelle Krise in den Folgen abzumildern.