Weitere Lockerungen ab 22. Juni

Neue Verordnung des Landes: Kino und Theaterbesuch wieder möglich

Nach der am Freitag, 19. Juni 2020, veröffentlichten Verordnung des Landes über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus, die seit Montag, 22. Juni gilt, können nunmehr auch Kinobetreiber und Theater daran gehen, ihre Häuser zu öffnen. Voraussetzung ist natürlich das Vorliegen entsprechender Konzepte, die eine Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen sicherstellen. Auch mit einer Gruppe von Bekannten Essen zu gehen, ist wieder möglich, wenn es nicht mehr als zehn Personen sind. Chöre und Bläsergruppen dürfen jetzt wieder gemeinsam üben, aber nur unter freiem Himmel.

Vereine, Initiativen und andere ehrenamtliche Zusammenschlüsse können wieder Sitzungen und Zusammenkünfte unter Einhaltung des Abstandsgebotes von 1,5 Meter durchführen.

Großveranstaltungen bis 31. Oktober verboten

Verlängert hat das Land das Verbot von Großveranstaltungen mit mehr als eintausend Besuchern. Diese dürfen jetzt bis zum 31. Oktober 2020 nicht stattfinden. Damit ist auch geklärt, dass der Oldenburger Kramermarkt in diesem Jahr nicht stattfinden kann, weil er in diese Kategorie der Großveranstaltungen fällt.

Kitas wechseln in eingeschränkten Betrieb

In Oldenburg wurden zudem die Vorbereitungen getroffen, um die Notbetreuung in den Kindertagesstätten zu beenden ». Das niedersächsische Kultusministerium hat die Betreuung in den Kitas in einen eingeschränkten Betrieb überführt. Die Stadt Oldenburg geht nach den Gesprächen mit den freien Trägern davon aus, dass diese dazu gemachten Vorgaben umzusetzen sind.

Grundsätze gelten weiterhin

Unverändert gelten aber seit Montag, 8. Juni 2020, auch weiterhin die Grundsätze, Kontakte zu Personen außerhalb des eigenen Hausstandes auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen sowie das Abstandsgebot von 1,5 Metern einzuhalten. Ebenso gelten für fast alle zulässigen Angebote besondere Hygienevorschriften, die die Gefahr einer Infektion vermindern. Auch die bisherigen Dokumentationspflichten bestehen fort, um eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen sicherzustellen. Dies gilt insbesondere für Restaurants.

Hier findet sich der Text der Änderungs-Verordnung »

NEU: Beherbergungsverbot für Personen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf

Nachtrag vom 25. Juni 2020: Die niedersächsische Landesregierung hat beschlossen, die Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus um ein Beherbergungsverbot für Personen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf (NRW) zu ergänzen. Hier geht es zur entsprechenden Verordnung, die bis zum 5. Juli 2020 gilt »